Pro Ukunda e.V.

Hilfe für Menschen in Ukunda/Kenia


Aktuelles






3.4.: Neues aus Ukunda

Vorerst bleiben die Schulen in Kenia bis Ende April geschlossen. Trotzdem versuchen wir die Projekte fortzuführen. Die 25 chronisch kranken Kinder haben am Montag, 30.3. wieder die Essensration von Madame Jacinta für 2 Wochen mit nach Hause bekommen.
Da jetzt ohnehin Ferien wären, entfällt das Mittagessen für Jg 8 wie gewohnt.
Wie wir die Kleinen aus dem Kindergarten weiter versorgen, planen wir derzeit noch mit dem Schulleiter. Dieses Projekt läuft ja sonst durchgehend das ganze Jahr über.
Die bereitliegenden Brillen und Medikamente gegen die Augenerkrankungen liegen im Rektorzimmer bereit, können aber erst nach Corona ausgegeben werden.
Inzwischen steigen bereits die Lebensmittelpreise und auch die Fahrtkosten mit den Tuk Tuks. Erste Patenkinder bitten um Geld für Lebensmittel für sich und ihre Familien.
Der Bau der Toilette am Kindergarten darf durchgeführt werden und geht voran. Das könnte dann bei Öffnen der Schule fertig sein.

Coronavirus auch in Kenia
Ilonka Remmert
Am 13. März 2020 bin ich mit einer langen to-do-Liste nach Kenia geflogen. Eigentlich wollte ich bis zum 1. April bleiben. Doch mein Aufenthalt wurde durch das Virus abrupt gestoppt, da Kenia alle Flughäfen schloss. So musste ich schon am 24. März den Rückflug antreten. Dabei hatte ich großes Glück noch einen Platz in der letzten Maschine zu bekommen. Das war nicht allen beschieden... Von meinem Aufenthalt habe ich eine kleine Fotogalerie zusammengestellt.

Jörg Beuning
Bericht im Westfälischen Anzeiger vom 20. März 2020
Zur Corona-Krise in Kenia

24. Februar: Der Klassenraum der Klasse 3 (Lehrerin Jacinta) musste dringend renoviert werden. Bei dieser Gelegenheit wurde gleich ein Klassenschrank aufgemauert. Ein gemauerter Schrank schützt besser vor den Termiten!
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Im Februar erfolgte erneut eine augenärztliche Untersuchung aller 700 Kinder durch das Ärzteteam des Kwale-Eye-Centre. Weitere 18 Schüler brauchten eine Brille, 59 Kinder leiden an Augenentzündungen, die behandelt werden müssen. Mit 1.100 Euro konnten wir das finanzieren. Jetzt liegt alles im Rektorzimmer bereit, kann aber wegen Corona /Schulschließung nicht ausgeteilt werden...
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