Pro Ukunda e.V.

Hilfe für Menschen in Ukunda/Kenia


Nuhu ist 15 Jahre alt und leidet unter einer Makuladegeneration, die plötzlich aufgetreten ist. Bei  dieser Krankheit wird der Punkt des zentralen Sehens (gelber Fleck) geschädigt. Das führt zur Abnahme der Sehschärfe, des Farbsehens, Blendungsempfindlichkeit ... Eine medizinische Behandlung gibt es nicht. Erste Hilfsmittel hat er vom Verein bekommen. Eine Spezialbrille wäre noch hilfreich.

Auch Mwanaidi bittet um Hilfe. Sie hat gerade an der Bongwe-School einen guten Abschluss nach Jg 8 gemacht und möchte so gerne weiterlernen und eine Secondary School besuchen. Zuhause lebt sie mit ihrer Mutter und 9 weiteren Geschwistern. An Schulgeld ist hier nicht zu denken.
Am 6. Februar finden in ganz Kenia die Anmeldungen statt. Damit sie pünktlich beginnen kann, haben wir das Startgeld (für Matratze, Bettlaken, Bücher, Waschpulver, Seife...) und das Schulgeld für das 1. Trimester vorgestreckt.
Das gesamte Schulgeld für 2023 (mit Internatsunterbringung) beträgt ca. 450 Euro. Auch Teilbeträge helfen!

Dass unsere Hilfen in Ukunda und besonders an der Bongwe-School geschätzt werden, können Sie im Gästebuch dem letzten Eintrag des Schulleiters, Mister Mbaji M. Munga, entnehmen! Während der Ferien wurden ein weiterer Klassenraum und das Lehrerzimmer grundlegend renoviert.


Am 23. Januar begann das neue Schuljahr. In den Ferien führten wir unsere sechs Essensprojekte wie gewohnt fort. Auch die Kiga-Kinder erhielten Lebensmittel für zu Hause.
Der Hunger ist groß! Und so bekamen neben den 40 "chronisch kranken Kindern" weitere 200 Schüler aus verschiedenen Jahrgängen alle zwei Wochen ihre Lebensmittelpakete. Die letzte Verteilung an der Schule erfolgte am 5. Januar. Masoud, Lehrerin Jacinta (Foto links) und die Köchinnen arrangierten alles. Auch der Schulleiter brachte sich in die Planung mit ein. So waren wir ein gutes Team! Und ab Februar wird auch wieder gekocht.

Die kranken Frauen "Tumaini" werden weiter von uns mit Lebensmitteln und Medikamenten unterstützt, da sie sonst völlig mittellos dastehen. Der deutsche Verein, der das Neema-Projekt 2011 speziell für diese Frauen gegründet hatte, hat ihnen den Vertrag gekündigt und auf dem Land nun ein neues Projekt mit gesunden Arbeitern gestartet- ohne sie!

Essen für Patenkinder - Hilfe, die auch weiterhin dringend nötig ist!

Für die 40 chronisch kranken Kinder, sowie die bedürftigsten Kinder aller Jahrgänge (derzeit 213!) wurden während der Ferien auch im Januar Lebensmittel für Zuhause ausgegeben. Lehrerin Madame Jacinta unterstützt uns dabei und verteilt das Essen. Ab Februar wird dann wieder gekocht. Alle Lebensmittelpreise steigen enorm!

Unser Mitarbeiter Masoud verteilt auch weiterhin Lebensmittel an die bedürftigsten Dorfbewohner!